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Lärmschutzverordnung und Normen

Im Sinne der Volksgesundheit hat der Gesetzgeber Regeln und Normen (Verordnungen) erlassen.

 

Die Lärmschutzverordnung (Verordnungen zu Lärm- und Schallschutz) sollen beiden Seiten – den Lärmverursachern genauso wie den durch Lärm Belasteten – zum Vorteil gereichen. Die Verkehrslärmschutzverordnung, die Sportanlagenlärmschutzverordnung, die Verkehrswege-Schallschutzverordnung, die Maschinen- und Gerätelärmschutzverordnung, die Bestimmungen gegen Fluglärm und ähnliches sind Bestandteile der gesetzlichen Regelungen.

 

Wenn es sich um Lärm am Arbeitsplatz handelt, ist dafür das Arbeitsschutzgesetz und die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung zuständig. Zum Beispiel wird ab 80 Dezibel am Arbeitsplatz ein Gehörschutz empfohlen, erst ab 85 Dezibel wird dieser zur Vorschrift.

Es geht bei gesetzlichen Verordnungen zum Lärmschutz nicht um die strikte Einhaltung von vorgegebenen Oberstgrenzwerten, sondern um Richtwerte, die in Einzelfällen angepasst werden können.

 

Was nun den Gehörschutz betrifft, sind darunter alle Maßnahmen und Gegenstände zu verstehen, die das Gehör vor belastendem Lärm schützen.

 

Gehörschutz

Der richtige Gehörschutz hat die Fähigkeit, den Schall, der auf das Gehör einwirkt, so zu dämpfen, dass kein Schaden entstehen kann. Die Verwendung eines Gehörschutzes sollte im Interesse der Einzelperson sein und von ihr vorbeugend und freiwillig akzeptiert werden, ohne dass es dazu einer gesetzlichen Regelung bedarf.


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